letzte Aktualisierung: 03.01.2007 Der neue digitale Übertragungsstandard Digital Radio Mondiale (DRM) soll auf
Kurz- Mittel- und Langwelle nach und nach das bisherige analoge
Übertragungsverfahren, die Amplitudenmodulation (AM), ablösen.
Befürworter der Digitalisierung weisen auf die im Vergleich zu den
konventionellen AM-Sendungen deutlich verbesserte Audioqualität, senderseitige Energieeinsparungen von 40% sowie die Möglichkeit, zusätzliche Datendienste zu übertragen, hin. Sie erhoffen sich dadurch eine Renaissance
des Kurz-, Mittel- und des Langwellenbereichs.
Trotz dieser unbestreitbaren Vorteile wird das Thema DRM-Einführung in
verschiedenen Webforen zum Teil sehr kritisch und kontrovers diskutiert. Die
neue Technik hat offensichtlich nicht nur Vorteile sondern bringt auch einige
Probleme mit sich [>>> weiter...]
Drei Jahre Regelbetrieb von Digital Radio Mondiale - eine katastrophale Bilanz
letzte Aktualisierung: 01.02.2007 Bei manchen Innovationen liegen zwischen Realität und den Wunschvorstellungen
der Erfinder Welten. Zu einem Musterbeispiel entwickelt sich Digital Radio
Mondiale (DRM). Jahrelang wurde geforscht, entwickelt und getestet. Vor drei
Jahren befanden die im DRM-Konsortium zusammengeschlossenen Firmen,
Institutionen und Sendeanstalten, dass die neue digitale Übertragungstechnik
ausgereift sei und erklärten den "Regelbetrieb" für eröffnet.
Eine nennenswerte Marktbedeutung hat DRM bislang nicht gewonnen. Im
Gegenteil, die digitalen Aussendungen werden von nicht wenigen Hörern aufgrund
ihrer breitbandigen Signale eher als Störquelle empfunden. Auch die Zukunft
lässt aufgrund konzeptioneller Probleme keinen Erfolg von DRM vermuten.[>>>
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Polemik und schwache Argumente - Stellungnahme zum Beitrag „Oberflächlichkeit der Betrachtung als Kern kleinkarierten Denkens“
im Radio-Kurier
letzte Aktualisierung: 26.03.2007
Unter der Überschrift "Oberflächlichkeit der Betrachtung als Kern kleinkarierten Denkens"
erschien in Heft 2/07 des Radio-Kurier eine Kommentierung meiner u.a. auf dieser Webseite veröffentlichten
Bilanz des dreijährigen DRM-Regelbetriebs. Bereits die Überschrift lässt einen unsachlichen Stil
vermuten. Mit Polemik, Unterstellungen und Verdrehungen versucht die Autorin Valentina Krasnopolskaya-Jolkver,
übrigens eine Mitarbeiterin der Deutschen Welle, ihre argumentative Schwäche auszugleichen.
In folgender Erwiderung soll zunächst anhand ausgewählter Beispiele dargestellt werden, wie Frau
Krasnopolskaja-Jolkver in ihrem Beitrag mit Unterstellungen, Anspielungen und Verdrehungen arbeitet. Danach
werden die Versuche von Frau Krasnopolskaja-Jolkver, DRM als zukunftsweisende Technologie darzustellen,
kritisch analysiert. [>>>
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