Unter der Überschrift "Oberflächlichkeit der Betrachtung als Kern kleinkarierten Denkens" erschien in Heft 2/07 des Radio-Kurier eine Kommentierung meiner u.a. auf dieser Webseite veröffentlichten Bilanz des dreijährigen DRM-Regelbetriebs. Bereits die Überschrift lässt einen unsachlichen Stil vermuten. Mit Polemik, Unterstellungen und Verdrehungen versucht die Autorin Valentina Krasnopolskaya-Jolkver, übrigens eine Mitarbeiterin der Deutschen Welle, ihre argumentative Schwäche auszugleichen.
In folgender Erwiderung soll zunächst anhand ausgewählter Beispiele dargestellt werden, wie Frau Krasnopolskaja-Jolkver in ihrem Beitrag mit Unterstellungen, Anspielungen und Verdrehungen arbeitet. Danach werden die Versuche von Frau Krasnopolskaja-Jolkver, DRM als zukunftsweisende Technologie darzustellen, kritisch betrachtet.
Der Beitrag von Frau Krasnopolskaja-Jolkver steht auf der Homepage der ADDX als PDF-Datei zum Download bereit.
1. Polemik und Unterstellungen
Frau Krasnopolskaja-Jolkver schreibt in der Einleitung ihres Beitrags von einem „wachsenden Entsetzen“, dass sie beim Lesen der DRM-Bilanz befallen habe. Sie hielt es sogar für erwähnenswert, dass sie es geschafft habe, die eine DIN-A4-Seite umfassende Bilanz bis zum Ende zu lesen.
1.1. Schräger geschichtlicher Vergleich
Zitat Krasnopolskaja-Jolkver: "Und zum Schluß gibt der erbarmungslose Kritiker der neuen Technologien den Ratschlag, allen, die an DRM beteiligt sind, Überlegungen über ein Ausstiegszenario aus DRM und damit aus dem 21. Jahrhundert anzustellen. Ich hoffe, dass es nie dazu kommen wird und dass solche extrem feindliche Einstellungen es niemals schaffen werden, DRM zur ewigen Emigrantin zu machen und aus Europa zu Gunsten von anderen Regionen zu vertreiben. Die Geschichte kennt dazu leider viele Beispiele.
Frau Krasnopolskaja-Jolkver unterstellt mir eine "extrem feindliche Einstellung", die dazu führe "DRM zur ewigen Emigrantin zu machen und aus Europa ... zu vertreiben." Die entsprechende Passage schließt mit dem Satz "Die Geschichte kennt dazu leider viele Beispiele". Diese Wortwahl und solche Formulierungen hätte man erwartet, wenn es um eine Antwort auf einen Beitrag gegangen wäre, in dem zur Volksverhetzung aufgerufen wird. Im Zusammenhang mit der kritisierten DRM-Bilanz sind sie vollkommen unangemessen und einfach nur billig. Wenn Frau Krasnopolskaja-Jolkver Technik- bzw. Fortschrifttsfeindlichkeit unterstellen will, hätte sie mit Leichtigkeit eine angemessenere Formulierung, wie z.B. "Es wäre nicht das erste Mal, dass eine erfolgversprechende Technik durch Bedenkenträger verhindert wird" finden können.1.2. Angebliches Geständnis von Oberflächlichkeit
Zitat aus der DRM-Bilanz: Bei oberflächlicher Betrachtung liegt die Erfolglosigkeit von DRM darin begründet, dass die Geräteindustrie keine DRM-Empfänger auf den Markt bringt. Von Exoten wie Morphy Richard und Starwaves abgesehen. Die nicht vorhandenen Empfänger sind nur das Symptom, nicht jedoch die Ursache des DRM-Desasters. Es gibt nur zwei Erklärungen für das Ausbleiben der DRM-Empfänger: Entweder gibt es drei Jahre nach Aufnahme des Regelbetriebs immer noch ungelöste technische Probleme oder die Geräteindustrie schätzt die Chancen von DRM eher bescheiden ein.
Frau Krasnopolskaja-Jolkver greift aus dieser Passage das Wörtchen „oberflächlich“ heraus und konstruiert daraus die beiden folgenden Aussagen.Zitat Krasnopolskaja-Jolkver: "Aus dem zweiten Absatz des Textes zog ich den Schluss, dass der Autor zugegebenermaßen aus einer „oberflächlichen Betrachtung“ heraus versuchte, die Meinung der DX-Gemeinschaft zu beeinflussen.
Zitat Krasnopolskaja-Jolkver: "Schon im nächsten Abschnitt schreibt der Autor über die „Erfolglosigkeit des DRM“, bescheidene Chancen“, „ungelöste technische Probleme“ und „DRM-Desaster“. Ich möchte hoffen, dass alles nur aus „oberflächlicher Betrachtung“ entstand, wie es der Autor selbst gestanden hat.
Frau Krasnopolskaja-Jolkver schiebt mir durch Manipulation und Verbiegen von Sätzen Aussagen unter, die ich nicht getätigt habe. Aus dem Satz, dass "bei oberflächlicher Betrachtung die Erfolglosigkeit von DRM darin begründet liegt, dass die Geräteindustrie keine DRM-Empfänger auf den Markt bringt", kann man nicht wie Frau Krasnopolskaja-Jolkver ableiten, dass "alles nur aus 'oberflächlicher Betrachtung' entstand, wie es der Autor selbst gestanden hat". Im Anschluss an besagten Satz habe ich ausgeführt, dass bei nicht-oberflächlicher Betrachtung die Verweigerung der Geräteindustrie entweder auf technische Probleme oder auf pessimistische Markteinschätzungen der Industrie zurückzuführen ist. Wie man daraus ein Eingeständnis konstruieren kann, bleibt ein Rätsel. Manipulation von Aussagen sind im Rahmen einer seriösen Diskussion nicht zulässig. Insbesondere bei einer Mitarbeiterin einer renommierten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt sollte man eine andere Diskussionskultur erwarten können.1.3. Unterschieben von Äußerungen
Zitat DRM-Bilanz: Es ist doch erstaunlich, dass die Anbieter von Sendertechnik ihre Hausaufgaben und somit ihr Geschäft bereits gemacht haben. Auf Kosten des Steuer- und Gebührenzahlers wurden etliche AM-Sender auf DRM-Betrieb umgerüstet bzw. ganz durch neue, DRM-fähige Sender ersetzt. Dass diese Sender - zumindest derzeit - nicht benötigt werden, zeigt beispielsweise der Umstand, dass wir über viele dieser Sendeanlagen die Programme der Stimme Russlands in Englisch für Fernost auf 603, 630, 693 und 1575 kHz hören dürfen. Vermutlich wären viele dieser (überflüssigen) Investitionen ohne die DRM-Technik unterblieben.
Zitat Krasnopolskaja-Jolkver: "Es amüsierte mich besonders die Kritik an der Stimme Russlands (VoR). Die VoR sendet sowohl auf Kurz-, als auch auf Mittelwelle in DRM, aber nur auf 693 kHz in Berlin und nicht auf vier verschiedenen MW-Frequenzen
Frau Krasnopolskaja-Jolkver amüsiert sich in ihrer Erwiderung über die von mir vermeintlich geübte Kritik an der Stimme Russlands. Sie teilt den Lesern mit, dass die Stimme Russlands sowohl auf Kurzwelle als auch über Mittelwelle 693 in DRM sendet. Ich habe mich nicht zum Einsatz von DRM-Frequenzen der Stimme Russlands geäußert und nie behauptet, dass die Stimme Russlands (nur) auf vier MW-Frequenzen in DRM sendet. Ich habe kritisiert, dass seit langem überflüssige Sendeanlagen nicht verschrottet sondern auf DRM umgerüstet und (zur Zeit größtenteils in AM) weiter betrieben werden. Als Beleg für die Überflüssigkeit wurde beispielhaft angeführt, dass über Sender in Königslutter (630), Berlin (603, 693), Dresden (1431) und Burg (1575) um 11.00 Uhr Sendungen in englischer Sprache für die große Weite Welt übertragen werden. Die Tagesreichweite dieser Senderanlagen beträgt ca. 200 bis 300 km.2. Die Argumente
Der Beitrag von Frau Krasnopolskaja-Jolkver erhält durchaus auch einige diskussionswürdige Aspekte, die nachfolgend analysiert und kommentiert werden.2.1. Digitalisierung als zwingende Entwicklung
Zitat Krasnopolskaja-Jolkver: „Die Zukunft der Technik gehört in allen Bereichen den digitalen Formaten. Die Digitalisierung des Fernsehens ist schon zum Alltag geworden und es verwundert niemanden...“
Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Natürlich kann man einen Eierkocher mit der Begründung digitalisieren, dass der Radiowecker inzwischen auch digital ist. Digitalisierung hat nur dort einen Sinn, wo sie dem Anwender Vorteile verschafft und wo sich aufgrund dessen ein Markt für die digitalisierten Produkte entwickelt.2.2. DRM zur Versorgung von Flächenländern
Zitat Krasnopolskaja-Jolkver:„Riesige Erdflächen wie Russland, China und Indien werden zu den ersten flächendeckenden DRM-Regionen...“
Die Idee, mit wenigen DRM-Sendeanlagen riesige Landflächen mit Rundfunkprogrammen in guter Audioqualität versorgen zu können, klingt verlockend. Es ist jedoch nicht damit getan, Flächenländer wie China, Russland und Indien mit DRM-Sendern zu bestücken und anschließend zu "flächendeckenden DRM-Regionen" zu erklären. Interessanter ist die Frage, wie groß das Hörerpotenzial ist und ob die Hörer das neue Angebot annehmen. Auch in gilt Flächenstaaten gilt, dass DRM wirtschaftlich nur dann erfolgreich ist, wenn die Hörerschaft eine bestimmte Mindestzahl erreicht.2.3. DRM Empfänger kommen auf dem Markt
Zitat Krasnopolskaja-Jolkver: "Eine der ältesten und bekanntesten Radioproduktionsfirmen hat von der Moskauer Behörde RTRN (Russian Television and Radio Network) den Auftrag für die Produktion von DRM-Geräten bekommen. Der Prototyp des russischen Gerätes wird zurzeit in Deutschland getestet. Demnächst werden die Russen ein DRM-Autoradio produzieren.
Für wie viele Geräte hat die Behörde den Auftrag gegeben: Für 1.000, 10.000 oder für 100.000 DRM-Radios? Was gedenkt die Behörde mit den Empfängern zu tun? Es ist ja nicht damit getan, dass eine Behörde eine Produktionsauftrag erteilt und die Geräte anschließend ins Lager stellt. Wie kommen die Geräte zum Kunden, welche Vergabekriterien gibt es, werden die Geräte zu Vorzugskonditionen an Behördenmitarbeiter ausgegeben? Wann werden die Geräte, für die angeblich der Produktionsauftrag erteilt worden ist, produziert und ausgeliefert? Das ganze klingt doch etwas nach Planwirtschaft. Auch eine Behörde kann einen DRM-Erfolg nicht per Produktionsauftrag erteilen!3. Abwegige Gegenargumentation aufgrund oberflächlichen Lesens
Die Verfasserin des Werks "Oberflächlichkeit der Betrachtung als Kern kleinkarierten Denkens, diskutiert bestimmte Aspekte in einer Form, die vermuten lassen, dass sie den Originaltext nicht sonderlich gründlich gelesen hat. In ihrer Gegenargumentation greift sie nicht den Kern der in der DRM-Bilanz aufgeführten Thesen und Argumenten auf und versucht, diese zu widerlegen. Sie konstruiert teilweise aus Satzfragmenten und Formulierungen Aussagen, die ich nicht gemacht habe und diskutiert diese anschließend. Nachfolgend einige Beispiele3.1. Die angebliche Wunschliste
Zitat Krasnopolskaja-Jolkver: "Der Autor wirft der Industrie mit Ausnahme von ein Paar „Exoten“ vor, sie würde keine Geräte auf den Markt bringen. Weiterhin bringt der Autor seine Wunschliste der renommierten Firmen, solche wie Sony, Panasonic, Samsung oder Blaupunkt, die ein DRM-Gerät anbieten müssten. Wann hat eine der genannten Firmen überhaupt zuletzt einen neuen Weltempfänger auf den Markt gebracht?
Zitat aus der DRM-Bilanz: Sendertechnik ist nicht weniger komplex als Empfängertechnik. Im DRM-Konsortium sind einige namhafte Hersteller der Unterhaltungselektronik vertreten. Warum hat das DRM-Konsortium nicht dafür Sorge getragen, dass parallel zur Sendertechnik auch die Empfangstechnik zur Marktreife gebracht wurde? Bei anderen nicht weniger komplexen Innovationen wie DVB-T, UMTS, DAB waren schließlich auch die erforderlichen Endgeräte rechtzeitig auf dem Markt. Wenn DRM jemals ernst gemeint war, hätte das DRM-Konsortium im Rahmen der Markteinführungsstrategie dafür sorgen müssen, dass zum Start zumindest ein funktionstüchtiges DRM-Gerät erhältlich ist.
Der Autor hat keine Wunschliste mit Firmen erstellt, die DRM-Geräte auf den Markt bringen sollten, sondern sich die Frage zu stellen erlaubt, warum nicht einmal die im DRM-Konsortium vertretenen Firmen Sony, Panasonic, Samsung und Blaupunkt DRM-Geräte auf den Markt bringen. Man sollte meinen, diese Firmen sind Mitglied im DRM-Konsortium, weil sie sich ursprünglich davon etwas versprochen haben. Nämlich einen Markt. Warum bedienen sie diesen Markt nicht? Statt dafür eine plausible Erklärung zu liefern, philosophiert Frau Krasnopolskaya-Jolkver darüber, wann welche der genannten Firmen zuletzt einen Weltempfänger auf den Markt gebracht haben. Die Erklärung für das Ausbleiben von DRM-Empfängern aus dem Kreis der Mitgliedsfirmen des DRM-Konsortiums dürfte recht einfach sein: Diese Firmen haben mittlerweile erkannt, dass kein tragfähiges Marktpotenzial vorhanden ist. Bislang haben nur weitgehend unbekannte Firmen wie Morphy Richards und Starwaves DRM-Radios auf den Markt gebracht. Letztere übrigens auch mit freundlicher Unterstützung der niedersächsischen Steuerzahler.3.2. Die extrem lokale profitreiche UKW-Perspektive
Zitat Krasnopolskaja-Jolkver: Herr Kugland hingegen sieht das Problem extrem lokal aus der örtlichen profitreichen UKW-Perspektive und nicht global. Wegen dieser Kurzsichtigkeit kommt der Autor sofort am Anfang zur vernichtender Bilanz: „die Zukunft lässt aufgrund konzeptioneller Probleme keinen Erfolg von DRM vermuten“
Zitat DRM-Bilanz: „Für die nationale Versorgung und zur Übertragung von Musikprogrammen taugt DRM aufgrund der im Vergleich zu UKW schlechteren Übertragungsqualität nicht oder nur bedingt. Für die internationale Versorgung bieten Satellit und Internet im Vergleich zu DRM die gleiche oder sogar eine bessere Audioqualität bei besserer Übertragungssicherheit. Bei DRM ist mit Empfangsproblemen bis hin zum längerem Totalausfall zu rechnen. Die Konkurrenz durch das Internet wird zunehmen, da die Zahl der breitbandigen Internetanschlüsse weiter steigt. Kurz- und Mittelwelle verlieren ihr Monopol, Rundfunkprogramme über weite Distanzen zu übertragen“.
Das Problem wurde nicht nur aus der "extrem lokal aus der örtlich profitreichen UKW-Perspektive" (man lasse sich diese Formulierung auf der Zunge zergehen...) gesehen. Hätte Frau Krasnopolskaja-Jolkver gründlich gelesen, wäre ihr nicht entgangen, dass zuvor eine Unterscheidung zwischen "nationaler" und "internationaler" Versorgung getroffen wurde. Die breitbandigen Internetzugänge und Satellit machen DRM sowohl bei der nationalen als auch bei der internationalen Versorgung Konkurrenz. Eigentlich sollte schon aufgrund der Erwähnung der Kurzwelle, die ja bekanntlich in Europa äußerst selten für die lokale Versorgung eingesetzt wird, klar sein, dass nicht nur aus einer „extrem lokalen“ Perspektive argumentiert wurde.3.3. Was ist ein Exot?
Da die Frage gestellt wurde, möchte ich Sie auch beantworten:Zitat Krasnopolskaja-Jolkver:" Es interessiert mich sehr, welche Kriterien eine Firma erfüllen muss, um zu den „Exoten“ zu zählen. Die Firma „Morphy Richards“ wurde Mitte der dreißiger Jahre in Großbritannien gegründet. Bis jetzt ist es eine der bedeutendsten und bekanntesten Marken in England. Aus britischer Sicht also überhaupt kein Exot."
„Exotisch“ bedeutet in diesem Zusammenhang keine bzw. nur eine sehr geringe Marktbedeutung. Das trifft mit Ausnahme von England für Morphy Richards zu. Übrigens erwähnt diese in England bedeutende und bekannte Marke das unter ihrem Namen vertriebene DAB-DRM-Radio nicht auf ihrer Webseite www.morphyrichards.co.uk4. Eine vermeintliche Erfolgsbilanz
Am Ende ihres Aufsatzes zieht Frau Krasnopolskaja-Jolkver folgende positive Bilanz:Zitat Krasnopolskaja-Jolkver: "Die tatsächliche Bilanz von DRM sieht anders aus und kann sich durchaus sehen lassen. Hier einige aktuelle Zahlen im Vergleich zum Stand von 2003:
- Die Zahl der Mitglieder des DRM-Konsortiums ist in den letzten vier Jahren
von 80 auf 106 gestiegen. Dabei sind 34 Länder vertreten. Zusätzlich zu den Mitgliedern
gibt es über 60 Supporter, unter welchen auch Funkamateure und Wellenjäger(DXer) sind.
- Die Zahl der Broadcaster hat sich verdoppelt, es sind derzeit 38 aus 22 Ländern.
- Gesendet wird täglich, insgesamt ca. 770 Stunden, meistens Richtung Europa.
- Das Interesse an DRM hat sich in letzter Zeit auch außerhalb der europäischen
Grenzen verbreitet. Dafür sind Entwicklungen in Regionen wie Russland, Indien,
Südamerika und Afrika der beste Beweis.
- Die ersten DRM-Geräte sind schon für einen akzeptablen Preis erhältlich und
viele andere werden folgen."
5. Schlußbemerkung
Der Beitrag von Frau Krasnopolskaja-Jolkver wurde im Editorial des Radio-Kurier als "alternatives Szenario" angekündigt. Mit der für ein Szenario eher unkonventionellen Überschrift Oberflächlichkeit der Betrachtung als Kern kleinkarierten Denkens sowie mit den hier unter Punkt 1 aufgeführten Passagen hatte die Redaktion offensichtlich kein Problem. Darauf, dass Frau Krasnopolskaja-Jolkver u.a. im Ausstrahlungsmanagement der Deutschen Welle tätig ist, dass sie möglicherweise beruflich mit dem Thema DRM in Kontakt kommt und dass sie möglicherweise auch die Interessen ihres Arbeitgebers zu vertreten versucht, wurde in der Februar-Ausgabe des Kurier nicht hingewiesen. Das wurde immerhin in der März-Ausgabe nachgeholt.